SharePoint im ECM-Markt – ein Überblick der AIIM

Von admin

Pünktlich um 15.30 Uhr hat Hanns Köhler-Krüner, Director Global Education EMEA bei AIIM International Ltd., mit seinem Vortrag begonnen. Nachdem er die AIIM kurz vorgestellt hat, hat er einige Problemstellungen in Zusammenhang mit den Anforderungen an den heutigen Knowlegeworker dargestellt. Demnach verbringen Manager mehr als 14,5 Std. pro Woche mit dem Lesen von E-Mails und verwenden häufig falsche Informationen als Entscheidungsgrundlage. Außerdem hat er verdeutlicht, dass über 70% der Informationen in Unternehmen unstrukturiert und deshalb häufig gar nicht verfügbar sind - um diese Probleme zu lösen gibt es ECM.

Herr Köhler-Krüner hat verdeutlicht, dass es ECM (allerdings unter verschieden Schlagworten) schon seit Jahren gibt. Die beschriebenen Probleme wurde aber immer nocht durchgängig gelöst. Dies liegt nicht nur daran, dass ECM-Systeme häufig zu teuer sind, sonderen auch - und vor allem - liegt es daran, dass die Unternehmen Enterprise Content Management häufig nicht richtig verstehen. In diesem Zusammenhang hat er auf Schulungen und Trainings (natürlich vom AIIM ;-) ) hingewiesen, die erheblich zu erfolgreichen ECM-Projekten beitragen können.

In Bezug auf SharePoint hat er die These vertreten, dass der MOSS eine sinnvolle Ergänzung zu den klassischen ECM-Produkten darstellen kann - aber es ist nur ein Teil von ECM. Der MOSS könnte z.B. als Ersatz für das Filesystem oder als Frontend für andere Anwendungen zum Einsatz kommen - als zentrales Repository aber wohl nicht. Beim MOSS ist es wie bei ECM grundsätzlich - ohne Planung wird auch ECM mit dem MOSS nicht funktionieren. Dennoch ist der AIIM davon überzeugt, dass der MOSS in der ECM-Welt eine entscheidende Rolle spielen wird. Er bietet "Basis Content Services" die vermuten lassen, dass das "E" aus ECM endlich Realität werden kann - eben die unternehmsweite Verfügbarkeit. Außerdem könnte der MOSS den Highend ECM-Lösungen das Fürchten beibringen.

Bleibt abzuwarten was davon eintrifft und wie sich die Verbreitung des MOSS in Deutschland entwickelt. Dazu müssen insbesondere die lokalen Anforderungen - und nicht die amerikanischen - berücksichtigt werden. Die kann nur von erfahrenen Partnern vor Ort umgesetzt werden und die sind hier zahlreich vertreten. Ich werde jetzt in den Ausstellerbereich gehen, um mir einige dieser Lösungen anzusehen.

Damit ist der erste Tag bald vorbei und wir können zum gemütlichen Teil übergehen. Aber dazu morgen mehr.....

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